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Freitag, 12. Januar 2018

Road Trip mit Tanja - Von Montreal über Quebec City nach Calgary

24.10.2017 - Dienstag - Montreal - Quebec City

Der heutige Morgen startete direkt mit einem Stromausfall. Wie sich später herausstellte, ist in einigen Stadtvierteln in Montreal der Strom aufgrund von Bauarbeiten, die die Stromleitungen beschädigt hatten, ausgefallen.

Tanja und ich mussten unser Frühstück auf später verlegen, da wir nicht mal einen Kaffee oder Tee kochen konnten. Mit Taschenlampen machten wir uns im Badezimmer fertig. Nach einer Weile ging der Strom glücklicherweise wieder. Das war das eindeutige Zeichen für unseren Aufbruch. 😅

Wir packten unsere sieben Sachen zusammen und machten uns startklar Ich hatte heute das Steuer unseres Mietwagens übernommen und uns nach Quebec City kutschiert. Unterwegs machten wir nur einen kurzen Lunch-Stopp bei McCafé und kamen gegen späten Nachmittag in Quebec City an.

Unser "Airbnb von Corinne" im Stadtteil Lévis war wunderbar und so beschloßen Tanja und ich erstmal in unserer Unterkunft zu relaxen und den Regen abzuwarten. Ein bisschen Ausspannen nach so viel Action der letzten Tagen war nicht verkehrt.

Abends gab es für mich noch spontan ein längeres Telefonat mit meinem Zwilling Judith. Danach haben Tanja und ich noch ein spätes Abendbrot gemacht. Wir verarbeiteten dafür unsere letzten Essensreste, die wir noch dabei hatten. Morgen müssen wir wohl mal wieder bei einem Supermarkt einkehren. Aber so richtig Lust hatte heute keiner mehr dazu. 😋😉

Tanja macht es sich in unserem Loft gemütlich :)

... da will man garnicht mehr raus :)




25.10.2017 - Mittwoch - Quebec City

Nach einem gemütlichen Frühstück und einer kurzen PC-Session, um unsere Strafzettel der letzten Tage zu bezahlen, ging es mit der "Fähre" rüber zur Altstadt. Am Fährterminal holte uns unsere Freundin Julie ab. Julie hatten Tanja und ich, genau wie Barbara auch, auf Prince Edward Island kennengelernt. Sie war die letzten Tage in Nova Scotia unterwegs und hatte ihre weitere Reise so geplant, dass wir uns nochmal wiedersehen konnten. Zudem kannte sie auch noch jemanden, der in gerade auch in Quebec City weilte. So konnte sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Vom Fenster aus sehen wir das Chateau

Unsere Strafzettelsammlung :)

Impressionen von Lévis

Impressionen von Lévis

Blick von Lévis auf die Altstadt von Quebec

Treppe hinunter zum Fährterminal

Blick von der Fähre auf die Altstadt von Quebec

Fährterminal von Lévis

Tanja und ich auf der Fähre

Das Chateau von Quebec City 

Das Chateau von Quebec City 

Für uns ging es erstmal zu einem Bummel durch die schöne Altstadt von Quebec City. Durch Petit Champlain sind wir natürlich auch wieder geschlendert. Uns allen gefällt es hier richtig gut. Julie fühlt sich hier sichtlich wohl, schließlich kommt sie aus Frankreich. 😉

Zum Lunch waren wir heute bei "Chez Ashton" Poutine essen. Dies war ein Tipp von Terri. Die Poutine war gar nicht schlecht und das obwohl dies eher eine Kette á la McDonalds war. 😋

Von hier sind wir zur Zitadelle hochgewandert und zurück über den Promenadenweg zum Chateau. Dort waren wir im Museum und haben uns ein bisschen zur Geschichte der Stadt schlau gemacht. Interessant war zu erfahren, dass früher ein Großteil von Kanada und den USA zu Frankreich gehörte und die schlauen Engländer später für kleines Geld diese Ländereien den Franzosen abgekauft hatten. Wäre dies nicht passiert, wären heute vermutlich die USA und Kanada rein französischsprachig. 🙈

Lieblingsansicht in Quebec City :)

Can't get enough :)

Place Royal

Place Royal

Lapin Sauté in Petet Champlain

Platz vor dem Chateau

Tanja und ich beim Poutine essen

Herbstfarben am Sankt-Lorenz-Strom

Mit Julie und Tanja am Sankt-Lorenz-Strom

Mit Tanja und Julie vorm bei den Dufferin Terrace

Im Museum - Karte über die französische Besiedlung

Nach unserem informativen Museumsbesuch haben wir uns mit Johann, einem Freund von Julie, getroffen. Mit ihm sind wir nochmal durch die City gebummelt und später zum Sundower beziehungsweise Kaffe in die Bistro-Bar "Ciel" gegangen. Das war ein Tipp von Johann, der sich mehr als gelohnt hatte.

Man sitzt dort in einem Aussichtsturm, der sich dreht und hat so innerhalb einer Stunde einmal die Rundumsicht über die ganze Stadt. Das ist eigentlich schon das Geld wert, aber wir hatten heute auch noch ein tolles Farbenspiel am Abendhimmel, da die Sonne so toll in rosaroten und orangenen Farben unterging. Ein Träumchen! 😍

Ausblick von der Bistro-Bar "Ciel"

Ausblick von der Bistro-Bar "Ciel"

Ausblick von der Bistro-Bar "Ciel"

Ausblick von der Bistro-Bar "Ciel"

Ausblick von der Bistro-Bar "Ciel"

Ausblick von der Bistro-Bar "Ciel"

Ausblick von der Bistro-Bar "Ciel"


Anschließend sind wir zurück zur Altstadt und haben uns von Johann am Eingang zu seinem Hostel verabschiedet. Für uns gab es zurück "Wegzehrung" noch Eis und Popcorn. Mit der "Fähre" ging es für uns drei zum Stadtteil Lévis. Julie übernachtete bei uns im Loft. Wir hatten genug Platz dort und Corinne war so lieb uns extra Bettwäsche und Handtücher bereitzustellen.

Das Chateau bei Nacht

Blick von der Fähre auf die Altstadt

Blick von der Fähre auf die Altstadt

Mein Lieblingsmotiv :)


Tanja und ich sind dann schnell zum Supermarkt losmarschiert, während Julie sich schonmal einrichten konnte. Anschließend kochten wir ein schnelles Abendessen zusammen und fingen schonmal mit Packen an. Denn wir müssen unser tolles Loft mit dem bequemen Bett und die schöne Stadt leider wieder verlassen und wollten uns morgen auf den Weg zurück in den Westen Kanadas machen.



25.10.2017 - Mittwoch - Quebec City - Calgary

Den letzten Tag im Osten Kanadas starteten wir mit einem gemütlichen Frühstück zu dritt und dann hieß es die letzten Sachen zusammenkramen und Abschied nehmen. Julie hatten wir glücklicherweise  überzeugen können, dass sie uns demnächst in den Westen folgen wird. Deshalb war dies kein Abschied auf unbestimmt sondern auf ganz bald. 😌

Tanja und Julie

Julie und ich 

Tanja, ich und Julie vor unserer Unterkunft


Mit dem Mietwagen sind wir zum Flughafen ans andere Ende der Stadt gefahren. Heute regnete es ordentlich - welch ein Abschied. Am Flughafen ging die Mietwagenabgabe problemlos und wir machten uns fix auf zum Terminal, aber dafür ganz schön beladen. Auf unseren Flug mussten wir allerdings länger als gedacht warten, der hatte nämlich Verspätung.

Von Quebec City ging es erstmal mit dem Flieger mit Montreal. Das war ein mega kurzer Flug in einer mega Mini Maschine, so dass Tanja sogar einen Mittelplatzsitz hatte, das hatte ich zuvor auch noch nie in einem Flieger gesehen. In Montreal hieß es in eine größere Maschine umsteigen und auf nach Calgary. In Calgary kamen wir gegen frühen Abend an und dort bekam ich erstmal Schnappatmung. Mein Gepäck kam nämlich nicht auf dem Gepäckband an. Irgendwann lief das Karussell mit den letzten Koffern, aber mein Rucksack war immer noch nicht dabei. 😨

Ein netter junger Flughafenmitarbeiter half mir spontan weiter, nachdem er wohl mein wenig begeistertes Gesicht gesehen hatte. Er gab mir den Tipp beim Sperrgepäck schauen zu gehen und tatsächlich, da lag doch glatt mein Rucksack! Sperrgepäck - also bitte, so sperrig ist der nun ich wieder nicht! 😆 Was war ich happy mein Gepäckstück wieder in Empfang zu nehmen! 😇

Nach einem Abendessen bei "Tim Hortons" ging es für uns mit dem Shuttle-Taxi zu unserem Hostel. Eigentlich fahren die Shuttle-Busse nur Hotels an und man ist ein bisschen auf den Goodwill der Fahrer angewiesen. Wir hatten Glück, denn nachdem der letzte reguläre Fahrgast ausgestiegen war, ließ uns unserer Fahrer wissen, dass er für uns den Umweg doch in Kauf nehmen würde und nicht wie vorher noch angedeutet, beim nächstgelegenen Hotel stoppen würde. Dieses Hotel wäre einige Blocks entfernt gewesen und hätte mehrere Minuten Fussmarsch mit unserem Gepäck und Null Grad Außentemperatur bedeutet.

Unser Shuttle-Fahrer hatte wie sich herausgestellte, einige Zeit in Deutschland verbracht und war Modern-Talking-Fan. Daran ließ er uns auch teilhaben und legte die entsprechende CD ein. Wie witzig - mit "You are my heart, you are my soul"-Klängen wurden wir zum Hostel kutschiert. 😂

Im "Wicked Hostel" konnten wir flugs einchecken und die nette Kate aus Australien zeigte uns unser Zimmer und die anderen Räumlichkeiten. Für uns sollte dies aber nur eine Durchgangsstation sein, so dass es uns eigentlich relativ egal war, was alles im Hostel los ist. Hauptsache das Bett und das Bad waren sauber.

Wir mussten uns nun erstmal mit der Realität anfreunden, dass wir vom Spätsommer / Herbst mit milden Temperierten direkt im Winter angekommen sind. Null Grad Außentemperatur war ein ganz schön krasser Temperatursturz für uns. Ich wurde beim Check-in für den Shuttle-Bus am Flughafen schon gefragt, ob ich denn überhaupt eine Winterjacke dabei hätte, weil ich am Flughafen nur im Pulli herumsprang. Das kann ja heiter werden .... aber eigentlich freute ich mich schon irrsinnig auf die nächsten Tagen, denn es sollte wieder nach Golden gehen! 😅⛄

Donnerstag, 11. Januar 2018

Road Trip mit Tanja - Von Toronto über Ottawa nach Montreal

20.10.2017 - Freitag - Toronto - Ottawa

Heute morgen hieß es für uns Wäsche waschen und unsere Koffer beziehungsweise den Rucksack packen, denn wir wollten heute mit unserem Mietwagen zu unseren Road Trip aufbrechen. Die böse Überraschung kam als wir unsere Taschen im Auto verstauen wollten. Wir hatten doch in der Tat 2 (!) Strafzettel unter dem Scheibenwischer kleben. 😲

Der eine wurde uns kurz nach Mitternacht verhängt und besagte, dass wir ohne Parkschein geparkt hätten (Kostenpunkt 30 Dollar). Den zweiten gab es dann gegen mittag (also eigentlich kurz bevor wir losfahren wollten), dafür dass wir immer noch an der gleichen Stellen ohne Parkschein parkten. Dieses Park Ticket kostete gleich nochmal 40 Dollar.

Den Schock mussten wir erstmal verdauen. Wir sind zum "Abreagieren" und da wir eh auf den Wäschetrockner warten mussten, einmal mit dem Auto um den Block zur Riverdale Farm gefahren. Einen dritten Strafzettel, dafür dass wir immer noch an der gleichen Stelle standen, wollten wir nicht riskieren. 😡

Nachdem der erste Ärger verraucht und die Wäsche trocken war, ging es los mit unserem Road Trip. Das fing ja schon mal spannend an. 🙈🙊

Nach knapp 4 Stunden Fahrzeit mit tollen emotionalen Gesprächen und viel Gelächter sowie einem kurzen Stopp zum Lunch an einer Raststätte am Highway kamen wir in Ottawa an. Ottawa, die Hauptstadt Kanadas, gefiel uns auf Anhieb richtig gut. Unser Stadtviertel Glebe, in dem sich unser "Airbnb von Alberto" befand, war auch einfach zu hübsch: überall schöne kleine Läden, Cafés und Lokale. Da es schon recht spät war und wir Hunger hatten, sind wir nach einem ersten Erkundungsgang durch unser Viertel für ein schnelles und einfach Dinner zu "Kettleman´s Bagel Co." gegangen. 😊

Tanja mit unserer Hauskatze in Ottawa :)



21.10.2017 - Samstag - Ottawa

Zum Frühstück waren wir heute morgen richtig ausgiebig beim "Sunset Grill" essen. Frisch gestärkt starten wir zu unserer Erkundungstour. In Glebe konnten wir dazu uns ganz einfach per App Fahrräder bei "VeloGo Bike Share" leihen und entlang des berühmten Rideau Canals in Richtung City düsen. Das hat richtig Spaß gemacht. 🚲

Tanja & unser Frühstück :)

Unsere Unterkunft im Stadtteil Glebe

Markthalle im Stadtteil Glebe

Tanja auf ihrem Bike ...

... und ich :) (photo credit: Tanja)


Der Weg zum Parliament Hill war einfach, denn man musste wirklich nur am Kanal entlang düsen. Dort angekommen, bummelten wir entlang der Schleusen zum Aussichtspunkt über den Ottawa River. Von dort hatte man eine tolle Aussicht auf die Parlamentsgebäude auf dem gleichnamigen Hügel gegenüber. 😍

Dort erkundeten wir leider nur von außen die Gebäude, da wir zu spät dran waren, um noch Tickets für das Gebäudeinnere zu ergattern. So lange das Wetter prima ist, hält man sich ja gerne draußen auf. Von der City ging es dann mit den Fahrrädern wieder zurück nach Glebe.

Mit dem Rad am Rideau Canal

Tanja an der Schleuse

Schleusen

Ich an der Schleuse (photo credit: Tanja)

Fairmont Hotel Ottawa

Tanja und ich (photo credit: Tanja)

Blick zu den Schleusen & zum Fairmont Hotel

Parliament Hill

Parliament Hill

Ottawa River mit der Aussichtsplattform

Parlamentsgebäude

Geschichte der Siedler

Parliament Hill

Herbstfarben in Ottawa

Blick zum Ottawa River

Parlamentsgebäude im Abendlicht

Parlamentsgebäude

Bundesbehörde von Kanada

Parlamentsgebäude mit Canada-150-Schild


Dort bummelten wir entlang der Bank Street und aßen ein Eis bei "Marble Slab". Zum Dinner ging es dann zu "Sen" asiatisch essen. Wir wollten heute Abend eigentlich ins Kino gehen, aber das hatte sich leider erledigt, da es nur VIP-Pässe für übertriebene 20 Dollar anstatt normale Platzkarten gab. Den Kinoabend mussten wir somit auf ein andermal vertagen. 😋

Eis Cream :)

Glebe im Abendlicht




22.10.2017 - Sonntag - Ottawa - Montreal

Start your morning right ... war heute unser Motto und deshalb ging es heute früh los. Wir verabschiedeten uns von unserem netten Gastgeber Alberto und seiner Familie und machten uns auf den Weg in Richtung Montreal. Aber bevor es richtig auf die Straße gehen sollte, wollten wir noch zum kostenlosen Yoga von "Lululemon" gehen. In den Läden gibt es nämlich das Angebot, dass man Sonntags eine kostenlose Yoga-Stunde besuchen kann. Das ließen wir uns nicht entgehen.

Danach wollten wir noch noch frühstücken gehen, denn im Stadtviertel vom Lululemon-Laden gab es auch nette Cafés und Lokale und so fanden wir ein sehr leckeres und gesundes Frühstück bei "Pure Kitchen". Das war genau das richtige nach unserer Yoga-Einheit. 😍🙏

Breakfast bei "Pure Kitchen"

Happy faces after Yoga and Breakfast




Top motiviert ging es dann zum Auto und eigentlich auf direkten Weg nach Montreal. Aber nein, davor, gab es mal wieder eine Überraschung am Auto! Wir staunten beide nicht schlecht, denn unterm Scheibenwischer klemmte schon wieder ein Strafzettel! 😲

Diesmal wurde von uns 50 Dollar für das Parken neben einem Hydranten verlangt! Das gibt's doch nicht. Der zweite Tage auf Achse und schon der dritte Strafzettel!

Das hätten wir - und vor allem ich - besser wissen müssen, denn wir parkten zwischen der Yoga-Session und dem Frühstück einmal um, damit wir nicht die maximale kostenlose Stunde auf dem Seitenstreifen überschritten. Dummerweise fiel mir der Hydrant beim Ausstiegen auf, aber das einzige, was mir in den Sinn kam, war: "Das war aber knapp! Fast ich die Tür gegen den Hydranten gedonnert!" Anstatt: "Oh nein, wir müssen gleich wieder Umparken, denn neben Hydranten, darf man in Kanada nicht stehen, sonst wird man entweder abgeschleppt oder bekommt einen Strafzettel!" 🙈

Ich hatte in Canmore mit meinem Mietwagen auch schonmal neben einem Hydranten geparkt und dort gab es sogar zusätzlich einen gelben Warnstreifen auf der Straße, was es in Ottawa definitiv nicht gab. Aber dennoch darf man natürlich trotzdem dort nicht parken. In Canmore hatte ich Glück meinte der Passant, der an meinem Auto vorbeilief. 😚

Naja, so war der erste Teil unserer Fahrt eher von gedrückter und verärgerter Stimmung geprägt. Aber was bringt es wenn man sich stundenlang aufregt? Nichts und deshalb wollten wir es beim nächsten Stopp besser machen und vorschriftsmäßig das Auto parken. 😡

Nach einem Zwischenstopp zum Tanken kamen wir gegen späten Nachmittag in Montreal an. In Montreal hatten wir das Glück nicht für eine Unterkunft bezahlen zu müssen sondern bei meiner Freundin Sarah unterkommen zu können. Sarah war so lieb uns ihr Zimmer zur Verfügung zu stellen und sie wollte in den zwei Nächten zu ihrem Freund ziehen. Das war super lieb von ihr. 😊

On the road 


Wir begrüßten Sarah und erzählten ihr natürlich auch die Story von unserem Strafzettel-Fiasko. Wir versicherten uns bei ihr, dass wir in ihrer Seitenstraßen bedenkenlos parken konnten. Sie checkte dafür extra nochmal die Straßenschilder. Die waren hier alle auf Französisch und Tanja und ich verließen uns auf ihr Wort. Wäre ja auch zu blöd gleich wieder einen Strafzettel zu bekommen. 😉

Den Nachmittag nutzen wir erstmal zum Ankommen und ein bisschen Entspannen in Sarahs WG. Sie war gegen Nachmittag mit Freunden verabredet und hatte deshalb heute leider keine Zeit mehr für uns.

Tanja wollte einen kleinen Nap halten, da sie die ganze Zeit gefahren ist und das natürlich ermüdend ist. Ich habe deshalb die Zeit genutzt und uns beim nahegelegenen Supermarkt ein paar Kleinigkeiten eingekauft. Danach gab es erstmal einen späten Lunch bevor wir uns mit der Metro unterwegs in die Innenstadt aufmachten.

Sarah war so lieb uns für heute Abend in der Bar, in der Sandra, Sarah und ich beim letzten mal keinen Tisch mehr bekommen hatten, zu reservieren. Und so genoßen Tanja und ich einen dekanates Dinner mit Blick über die Lichter der Stadt im "Les Enfants Terribles". Die Aussicht war wieder genau so toll wie beim letzten mal. 🌟🌃

Unser Mietwagen vor Sarahs Haus

Drinks im "Les Enfants Terribles"

Montreal by night




23.10.2017 - Montag - Montreal

Nach einem Frühstück in Sarahs WG wollten Tanja und ich zu unserem Stadtbummel starten. Davor wartete aber mal wieder eine Überraschung auf uns. Eigentlich wollte Tanja nur kurz was zum Auto bringen. Und was erspähte mein Adlerauge dabei?

Ich konnte kaum meinen Augen trauen und musste erstmal hysterisch loslachen, was aber gleich mehr in Weinen überging. Es war nicht zu fassen, denn wir hatten schon wieder einen Strafzettel an der Windschutzscheibe kleben! Nummer vier in drei Tagen!! 😂😲😡

Tanja verstand erst garnicht, weshalb ich so herumsprang wie ein Rumpelstilzchen. Als ich ihr versuchte unter Lachen und gleichzeitigem Weinen klarzumachen, was eben wieder passiert ist, war ihr gleich ganz anders zu mute. Die Laune sank von einer Sekunde auf die andere rapide. Das war doch unfassbar! 😳

Diesmal gab es den Strafzettel, dafür, dass wir im Parkverbot während der Zeiten der Straßenreinigung geparkt hatten! Der Spaß kostete hier 53 Dollar und war somit der teuerste bisher!

Wie sich später herausstellte, hatte Sarah wohl gelesen, dass man während der Straßenreinigung hier natürlich nicht parken darf, aber sie hatte die Zeiten vertauscht, ab wann dies der Fall sein würde. Die Straßenreinigung ist hier nämlich montags zwischen 10:30 und 11.30 Uhr zugange und dreimal darf man raten was ausgerechnet heute für ein Tag war?! Bei unserem Glück natürlich Montag! 🙈😓

Tanja war nun soweit alles was wir in Montreal geplant hatten, was Geld kosten sollte, direkt ersatzlos zu streichen. Dies sollte unter andrem abends unser Dinner mit Sarah sein, zu dem wir sie als Dankeschön eigentlich einladen wollten. Nachdem der erste Ärger verraucht war, was aber relativ lange dauerte, hatten wir das Abendessen und Treffen mit Sarah natürlich doch nicht abgesagt, sondern in eine kostengünstige Location verlagert.

Zum Abbauen des Ärgers und der negativen Energie sind wir zu Fuß zur "Fairmont Bagel-Bäckerei" gelaufen, in der ich mit Sandra auch schon war. Wir haben uns Bagel zum Lunch gekauft und sind, wie mit Sandra auch schon, zum Mont Royal gebummelt. Dort gab es Lunch und mit einem tollen Blick auf die Stadt. Diesmal waren alle Bäume wunderbar bunt gefärbt und dank des Sonnenscheins sah das wunderschön aus.

Straßenschild vor Sarahs Haus

Mont Royal

Mont Royal

Blick von Mont Royal

Panorama vom Mont Royal

Bagel Time

Tanja und ich

Vor der Skyline von Montreal


Vom Mont Royal ging es dann zu Fuß nach Downtown, der Altstadt und Notre-Dame. Anschließend trafen wir Sarah an der Metro-Station "L´eglise". Sie wollte uns nochmal ein ganz anderes Stadtviertel, nämlich Verdun, zeigen, was ich bisher noch nicht kante. In Verdun wohnt nämlich ihr Freund und es gibt auch hier wieder zahlreiche nette Cafés, Bars und Lokale.

Notre-Dame

Impressionen von Montreal

Kunst in Montreal (photo credit: Tanja)

Tanja und ich (photo credit: Tanja)

Kunst in Montreal (photo credit: Tanja)

Kunst in Montreal (photo credit: Tanja)


Zuerst gab es Drinks bei "Bar Palco" und später noch leckere Fish & Chips bei "Comptoir 21". Sarah war es sichtlich peinlich, dass sie uns nicht vor einem weiteren Strafzettel bewahren konnte und lud uns als Entschädigung auf die Drinks ein. Wir hatten trotz des schlechten Starts heute einen schönen Tag in Montreal und dank Sarah wieder eine tolle Stadtführerin. Morgen sollte es dann zur letzten Station unseres kleinen Road Trips gehen: nach Quebec City! 😇

Comptoir 21

Comptoir 21

Fish 'n' Chips @ Comptoir 21

Sarah und ich beim Fish 'n' Chips essen

Cocktail Time @ Bar Palco