Freitag, 24. März 2017

Eine neue Woche in Golden

Montag - 20.03.2017  - Golden

Wie schnell die Zeit vergeht und schwups fängt wieder eine neue Woche an. Heute ist hier der große Abreisetag. Die Gäste ziehen alle aus und David fährt auch wieder weiter. Ich werde also ab mittags zum ersten mal ganz alleine auf der Ranch sein.

Morgenstimmung auf der Ranch
Einfach schön, wenn es morgens so aussieht


Mit David hatte ich einen sehr tolle After-Breakfast-Chat. Unglaublich was er alles für Geschichten über Musik, interessante Personen und das Leben im Allgemeinen auf Lager hat. Ich könnte da noch stundenlang zuhören. Vielleicht klappt es und er kommt in zwei Wochen wieder für ein paar Tage vorbei. Da er jobmäßig immer mal wieder hier und da ist, ist dies gut möglich. Er hat auf der Ranch auch schon mal für längere Zeit gewohnt, so dass er sich hier bestens auskennt.

Mit unseren Gästen haben wir uns dann auch noch unterhalten bevor sich Treeka´s Gruppe auf den Weg zurück nach Calgary gemacht hatte. Unglaublich wie toll die mich bei meiner Arbeit unterstützt haben: es wurde vormittags noch gestaubsaugt, der Müll rausgebracht und alle Betten abgezogen. Großes Lob! Das war eine prima Unterstützung.

So konnte ich direkt nachdem dann alle weg waren mit der Wäsche anfangen. Ich habe die Feuerstelle für die nächsten Gäste hergerichtet und Bad & Küche geputzt. Da heute ein richtig schöner sonniger Tag war und die nächsten Gäste erst am Freitag in die Cabin ziehen, wollte ich mir etwas Zeit lassen und nicht alles an einem Tag erledigen.

Zwischenzeitlich hat sich Leo per Email gemeldet und Bescheid gegeben, dass er gut in Good Old Germany angekommen ist. Dann kann das Europa-Abenteuer ja starten! Gute Reise!

Mittagsimpressionen

Vor Leo´s Cabin





















Nachmittags hatte ich dann auch direkt zweimal Besuch. Einmal vom Garbage Man und seinem Hund, der montags immer mit seinem Wagen vorbeikommt um den Müll einzusammeln und später noch von Amanda, die in der Nähe war und kurz schauen wollte ob alles ok ist. Das freut mich doch sehr. So ganz alleine war ich dann also doch nicht.

Mit unserer neuen gelben Schubkarre habe ich mich dann nachmittags auf den Weg zur Cabin und den Büffeln gemacht. Ganz schön praktisch dieses Gefährt. Es hat zwei Räder damit es stabiler fährt und nicht so leicht umkippt. Dies ist bei dem Tauwetter und den immer noch vorhandenen eisigen Stellen echt ein Pluspunkt.

Die Büffel habe ich heute nicht nur besucht sondern zum ersten mal auch selbst den Snack, bestehend aus Hafer und Mineralien, verteilt. Chester Jr. und seine Herde wissen schon genau was kommt, wenn man mit dem Eimer um die Ecke kommt und damit ein bisschen klappert. Unglaublich wie schnell die dann am Gatter stehen. Ich bin fast schon ein bisschen erschrocken.

Echt faszinierende Tiere. Die Rangordnung wird beim Futtern ganz klar eingehalten. Zuerst kommt Chester Jr. dran und dann das führende Weibchen und dann geht´s  weiter gemäß der Rangordnung. Und wehe es will sich einer oder eine vormogeln.

Danach habe ich mich mit einem Buch in die Sonne gesetzt und den restlichen Nachmittag genossen. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag. Zum Abendessen habe ich mir italienische Würstchen gegrillt und dazu gab´s zwei Rühreier und Salat. Nachdem sich der schöne Tag dann auch dem Ende zu neigte, wollte ich es mir schon in meinem Loft gemütlich machen als Amanda und Matt vorbeikamen.

Da habe ich mich aber gefreut, dass die zwei ihren Abend mit mir auf der Ranch verbringen wollten. Amanda hatte dies nachmittags schon angedeutet, war sich aber über die Pläne von Matt nicht so sicher. So gab´s für mich ein zweites Dinner. Amanda hatte noch eine Kleinigkeit zum Essen mitgebracht. Baguette, Käse, Chips, Hummus, Chicken Wings und Bier. Sehr lecker!

@Roman: Das Bier kam von Steamworks aus Vancouver. Das war doch ein schöner Abend im Brauhaus damals und das Bier schmeckt auch noch prima. Das Bier kann man hier wohl im Liquer Store kaufen.

Das war ein richtig schöner Abend. Matt hat unter anderem von seinem Hitchhiking Erlebnis einmal quer durch Kanada erzählt. Er ist vor einigen Jahren von Tofino (auf Vancouver Island im Westen) bis nach St. John (in Neufundland ganz im Osten) getrampt und hat dies als Film festgehalten. Außerdem haben die zwei mir natürlich von ihrem Hundeschlitten-Business berichtet. Ich hoffe wir finden demnächst Zeit, in der die zwei mich mal mit dorthin nehmen können. Ich würde zu gerne die Hunde  sehen und mir das mal anschauen.

So ging der Abend ganz kurzweilig vorüber und nach einer Dusche habe sich beiden dann auch verabschiedet. Ich hoffe wir wiederholen dies bei Gelegenheit nochmal. 

Dienstag - 21.03.2017  - Golden

Heute vormittag standen dann für mich die restlichen Housekeeping Aktivitäten an, die ich gestern nicht geschafft habe. Wie unter anderem die restlichen Betten beziehen und die Cabin herrichten. Danach habe ich mit Bernadette telefoniert und ihr via What´s App Videoanruf auch mal ein bisschen meine Umgebung und meine Räumlichkeiten gezeigt. 😊

Nach meiner kleinen Mittagspause habe ich bei den Büffeln vorbei geschaut. Alles gut und so wie immer. Sie stehen wie fast jeden Tag bei den Heuballen. Aber sobald man mit dem Eimer um die Ecke kommt und kurz nach Chester Jr. ruft, kommen sie auch schon daher marschiert. Das sollte ich bei Gelegenheit mal als Video festhalten.

Chester Jr.

Gelbe Flitzer - unsere Arbeitsgeräte

Chester Jr. spingst um die Ecke




































Den Tag bekommt man mit Lesen, am Laptop sitzen und einfach mal nichts tun auch gut um und schon war es auch wieder Zeit für mein Abendessen. Völlig unspektakulär gab´s heute wieder Würstschen, gebratenes Gemüse und einen Bagel.

Abends habe ich mich bei Facebook über verschiedene Mitfahrgelegenheiten in der Region erkundigt (rideshare). David hatte mir dazu zwei Gruppen empfohlen, die er auch des öftern nutzt, aber eher um selbst zu inserieren anstatt mit jemanden mitzufahren. Amanda & Matt haben die Gruppen auch empfohlen. Also habe ich nach meinem Beitritt in die Gruppen einen ersten Post verfasst und nach einer Mitfahrgelegenheit von hier zum Skigebiet gefragt.

Prompt gab´s auch schon eine Nachricht, aber nicht wie gedacht, dass sich jemand anbietet mich mitzunehmen, sondern vom Gruppengründer persönlich. Ich dachte erst, ich hätte was falsch gemacht, aber nein, ganz im Gegenteil. Ganz Kanadier, hat sich Vincenzo angeboten mich bei meinem Anliegen zu unterstützen und hat mir einen Freund von ihm vermittelt, den ich direkt anschreiben kann. Desweiteren hat er mir auch noch weitere Ausflugstipps gegeben und mir ein paar Fotos geschickt. Sehr unkompliziert hier alles ... jetzt muss es nur noch mit dem Skivergnügen klappen!


Mittwoch - 22.03.2017  - Golden

Da die Gästehäuser nun für die nächsten Gäste vorbereitet sind, habe ich mich heute mal wieder um unsere eigenen vier Wände gekümmert und das Badezimmer und die Küche geputzt. So langsam trudeln auch wieder ein paar Reservierungsanfragen ein. Da ich bei Airbnb als Co-Host eingetragen bin, kann ich die Anfragen während Leo´s Abwesenheit direkt bearbeiten. Um natürlich die Email grammatikalisch so korrekt wie möglich zu schreiben, checke ich das vorher immer mehrfach quer mit sämtlichen Übersetzungswebsites, die mir so einfallen. Das kostet zwar Zeit, aber beruhigt mein Gewissen alles so gut wie möglich zu machen. 😇

Um meine eigenen Angelegenheiten habe ich mich dann auch noch gekümmert. In den letzten Tagen stand ich schon per Email mit einer sehr netten Frau aus Kelowna in Kontakt. Janet hat eine Bio-Farm und ein Bed & Breakfast im Okanagan Valley und sucht ab sofort nach freiwilligen Helfern, die sie gegen Kost & Logis bei der Farmarbeit, im Haushalt und beim B & B unterstüzten. Davon habe ich über die Work & Travel Kanada Facebook Gruppe erfahren. Hach, diese Gruppen sind schon toll! Was man darüber alles in Erfahrung bringt und auf die Beine stellen kann.

Heute habe ich von Janet die Bestätigung bekommen, dass ich im August kommen kann. Das ist prima. Ich freue mich total darüber, denn ins Okanagan Valley wollte ich unbedingt. Das ist DAS Weinanbaugebiet in Kanada und auch sehr bekannt für Obst- und Gemüseplantagen. Im Sommer und Herbst muss es dort ein Traum sein. Deshalb war mein Plan auf jeden Fall dorthin zu fahren, in der Hoffnung auch eine Arbeit zu finden. Nun habe ich vielleicht wieder einen Glücksgriff gemacht.

Das hört sich jedenfalls prima an, was Janet und ihr derzeitgen Wwoofer Totti so schreiben. Totti ist so begeistert, dass er sich überlegt im Sommer auch nochmal zu kommen. Die Bilder auf der Website vom Wine Countray Bed & Breakfast bestätigen dies auch. Traumhaft schön!

Ich freu mich jedenfalls schon richtig auf den Sommer hier. Das wird toll ... so viele schöne geplantee Roadtrips mit Familie und ganz lieben Freunden und dann auch noch eine Jobszusage für August. 😇

Was heute sonst noch auf meiner Agenda stand:
Büffeln besuchen, Yoga Session (diesmal draußen, weil das Wetter nachmittags wieder schön war und ich dann auch genug Raum für den Sonnengruß habe), Würstchen-BBQ mit Gemüse & Quinoa und später noch kurz vorm Schlafengehen ein Telefonat mit Tanja und Romina. 😊

Morgenstimmung mal etwas anders

Mein Essen :)

Lecker Snack


Donnerstag - 23.03.2017  - Golden

Wasser gehört nach wie vor zu einem Element, mit dem ich desöfteren zu kämpfen habe. Da es in den letzten Tagen tagsüber immer Plusgrade hatte (heute laut Wetter-App 7 Grad), schmilzt langsam aber sicher der Schnee. Glücklicherweise gab es bisher keine neue Überschwemmung im Keller, aber dafür jeden Tag aufs neue eine in der Werkstatt und die ist sozusagen meine "Lobby". Da die Werkstatt auf einer Seite (noch) offen ist und ebenso der Eingangsbereich auf der Guesthouse-Seite, spült es momentan das ganze Schmelzwasser in die Werkstatt. Das wäre ja halb so wild, wenn es nachts keine Minusgrade hätte und die komplette Wasserfläche in der Werkstatt gefrieren würde. Das ist dann doch etwas ungeschickt, wenn man abends nochmal raus muss und ebenso morgens früh zum Frühstücken und ins Badezimmer.

Um der Lage Herr zu werden, kehre ich nun regelmäßig, sobald es anfängt zu tauen, das ganze Wasser von der einen Seite zur anderen raus. Heute habe ich eine neue Technik entwickelt und die Gumpe vor meiner "Tür" mit einem Behälter abgeschöpft, um so das Wasser eimerweise auf die andere Seite tragen zu können. Mein Work-Out - da braucht man kein Fitnessstudio: Eimer schleppen und kehren.

Da heute das Wetter wieder großartig ist, habe ich anschließend einen Spaziergang zu den Büffeln und zur Cabin unternommen. Die Snacks gibt´s aber erst später. Ich habe gestern gemerkt nachdem ich direkt zur Mittagszeit da war, dass das irgendwie die falsche Zeit war. Also dann doch besser zur Kaffee & Tee Zeit nochmal wiederkommen.

Morgenstimmung

Guesthouse

Besuch bei den Büffeln

Red Chief Mountain

Blick zur Scheune

Scheune mit den Heuballen für die Büffel

Buffalo Ranch

Blick vom Guesthouse


























































Vor meiner Mittagspause habe ich dann noch mit Martin telefoniert. Wie schön, wenn man dazu auch draußen in der Sonne sitzen kann. 😊 Neben dem großen Holzstapel beim Hot Tub liegen noch ganz viel Sägemehl und kleinere Holzstückchen herum. Leo hatte mich gebeten alles ordentlich zusammen zu kehren, wenn der Schnee und das Eis geschmolzen sind. Damit habe ich heute schonmal angefangen.

Zur Entspannung habe ich mich dann auf die Veranda gesetzt, die Aussicht genossen und gelesen. Abgesehen vom Vogelgezwitscher, ein bisschen Verkehr auf der Straße und ab und an ein Zug hört man hier wirklich garnichts. Sehr erholsam.

Anschließend bin ich dann nochmal zu den Büffeln. Und von dort zur Cabin und habe mir dort die Schneeschuhe geschnappt. Ich wollte unbedingt nochmal los in Richtung Fluß. Da die Sonne scheint, macht das doch gleich doppelt Spaß. Also bin ich den bereits bekannten Weg entlang marschiert. Mit den Schneeschuhen geht´s auf jeden Fall besser als nur mit Gummistiefeln. Aber ich bin froh, dass ich die anhabe, denn ab und an sinkt man doch ziemlich tief ein.

Chester Jr.

In der Warteschlange für den Snack

Blick von der Cabin zur Ranch































Ich habe dann auch die Stelle passiert, an der ich die letzten beiden Male immer umgedreht bin. Eine Langläuferin mit ihrem Hund war auch noch mit mir unterwegs. So konnte ich mich ein bisschen an ihr orientieren, wo es hier langgeht. Echt schön hier unten am Fluß. Das Tal erstreckt sich sehr weit und man hat von hier eine wunderschöne Aussicht auf die umliegenden Berge.

Impressionen von meiner Schneeschuh-Tour

Impressionen von meiner Schneeschuh-Tour

Impressionen von meiner Schneeschuh-Tour

Impressionen von meiner Schneeschuh-Tour

Impressionen von meiner Schneeschuh-Tour

 Impressionen von meiner Schneeschuh-Tour
Zurück wollte ich dann die Route gehen, die die Langläuferin teilweise genommen hatte, dumm nur, dass an einer Stelle das Eis über einen kleinen Bachlauf zwar mit Skiern passierbar war, aber ich mit meinen Schneeschuhen eingebrochen bin. So was dummes: Bis zur Hüfte im Bach! Ich habe mich glücklicherweise schnell wieder herausgekämpft. Gottseidank ist es ja nicht mehr so kalt und zudem habe ich Gummistiefel und meine Skihose an. Das war ganz gut, denn so habe ich nicht allzu viel von dem kalten Wasser abbekommen.

Klitschnass waren meine Socken und das Innenleben der Gummistiefeln natürlich trotzdem. Deshalb habe ich mir erstmal einen Baumstamm gesucht, an dem ich mich abstützen konnte, um das Wasser aus den Stiefeln auszukippen. Naja, das war dann wohl das Ende meiner heutigen Tour und auf schnellstem Wege wollte ich wieder zurück. Deshalb dachte ich auch, dass ich vielleicht eine weitere Abkürzung über die Büffelwiese direkt zum Haus finden könnte und siehe da, dies hat geklappt. Allerdings mit einigen Unwegbarkeiten quer durchs Unterholz. Eine wunderbare Aussicht hatte ich von hier. Die Abkürzung hat sich gelohnt. Den Umstand, dass ich dafür unter den beiden Toren durch den Matsch robben musste, vergessen wir dann schnell wieder. 🙈

Auf der Büffelwiese

Meine Spuren im Schnee

Impressionen von meiner Schneeschuh-Tour


Impressionen von meiner Schneeschuh-Tour
Zurück auf der Ranch habe ich mir dann erstmal neue Gummistiefel gesucht, die sind nur alle viel zu groß, aber egal: ohne Gummistiefel geht bei diesem Matsch rund ums Haus nix mehr.
Meine Stiefel, das Innenfutter der Stiefel und die Socken habe ich dann erstmal zum Trocknen in die Sonnen gelegt und ich habe mich unter der Dusche aufgewärmt.

Danach gab´s dann ein schnelles Abendessen. Dabei wären mir doch glatt die Spagehetti am Grill angebrannt. Na sowas - heute Abend ist echt der Wurm drin. Gut, dass für heute abgesehen von einer weiteren Kehraktion in der Werkstatt nichts mehr ansteht. Außer natürlich noch diesen Blog-Post erstellen. 👆

Montag, 20. März 2017

Auf Regen folgt Sonnenschein

Dienstag - 14.03.2017  - Golden

Bei einem Farmstay lernt man wirkich fürs Leben. Heute beispielsweise habe ich mich als Klempner betätigt. Das kommt davon, wenn man die Toilette verstopft. Nun weiß ich auch, wie ich künftig solch ein Problem behebe. Eine wirklich peinliche Aktion noch direkt vorm Frühstück. Aber Leo hat dies ganz gelassen genommen und mir nur kurz erklärt, wie ich am Besten vorgehen soll. Das Problem war dann glücklicherweise bald behoben. Wie praktisch, dass ich eh heute vorhatte das kleine Badezimmer sauber zu machen. Das konnte ich dann gleich im Anschluss erledigen. 🙈

Blick ins Badezimmer - nach der Putzaktion
Danach musste erstmal einer kleiner Spaziergang zur Mailbox und zu den Büffeln her. Füße vertreten und frische Luft schnappen. Da heute wieder ein sehr ungemütlicher Tag ist und es richtig viel regnet habe ich mich danach mit Leo´s Buch "Soultracker" ins Kämmerchen zurückgezogen. So kann man wenigstens ohne schlechtes Gewissen im Bett liegen und lesen. Die Lektüre ist, wie von Leo bereits angekündigt, nicht ganz so einfach zu lesen. Aber ich bemühe mich.

Zur Abwechslung habe ich dann noch ein bisschen Yoga gemacht. Vermisse in den Momente doch mein Yogastudio in Düsseldorf karmakarma. Alleine mit YouTube macht das nur halb so viel Spaß und die Atmosphäre ist auch eine ganz andere. So ein schöner Raum - vor allem auch mit hohen Decken - und tolle Lehrer wäre schon prima. Mein Kämmerchen ist leider nicht wirklich hoch, so dass ein Sonnengruß oder ähnliches, bei dem man die Hände über den Kopf nehmen muss, nicht möglich ist. Wenn das Wetter wärmer ist, werde ich vielleicht unten in der Werkstatt oder auf der Terrasse, wenn keine Gäste da sind, praktizieren. Mal sehen ... da muss ich mir noch was einfallen lassen.

Zum Abendessen gab´s heute mal wieder Pasta mit Soße für mich. Den restlichen Abend habe ich dann mit Bewertungen bei Tripadvisor und einem Telefonat mit Tanja verbracht. Es ist schon seltsam, manchmal klappt die Verbindung einwandfrei und manchmal hakt es ganz ordentlich. Heute hatte ich den Eindruck wir haben mehr aneinander vorbei geredet, aber da wir oft vom selben sprechen wollten, war das schon wieder sehr lustig. 😊

Mittwoch - 15.03.2017  - Golden

Das Sprichwort "Vom Regen in die Traufe" trifft auf den heutigen Tag im wahrsten Sinne des Wortes zu. Eigentlich dachte ich, dass der gestrige Tag für´s Erste der schlimmste Tag hier sein sollte, aber er wurde noch getoppt.

Los ging es eigentlich noch ganz entspannt. Ich musste morgens noch die letzten Vorbereitungen für den Check-in von Jeewon´s Reisegruppe aus Toronto & Calgary treffen. Dazu gehörte unter anderem den Hot Tub leeren, sauber machen, neu mit Wasser auffüllen und das Feuer anmachen. Bis zum Punkt Wasser auffüllen, bin ich noch sehr gut alleine gekommen. Danach gab´s leider Schwierigkeiten das Feuerholz zum Brennen zu bringen. Trotz mehrfacher Versuche blieb mir nichts anderes übrig außer Leo um Hilfe zu bitten. Das Ganze dann leider auch bei Regen, so dass ich schon ganz durchnässt war und Leo auch nicht gerade begeistert war im Regen draußen herumzuwerkeln.

Leider ging das Feuer auch bei ihm nicht direkt an, so dass die einzige Möglichkeit blieb, das Holz teilweise wieder aus der Feuerbox herauszuholen und gegebenfalls durch trockenes Holz zu ersetzen und neu zu schichten. Unglücklicherweise ist ihm bei der Aktion ein großer Holzklotz ins Wasser gefallen. Was ein kleines Desater war, denn der Klotz war natürlich voller Öl, welches wir für´s Anfeuern aufs Holz kippen! 😮

Also waren Leo und ich im Schweinsgalopp damit beschäftigt, das Öl aus dem Hot Tub mit einem kleinen Eimer und der Pumpe zu bringen. Leo hatte mir ganz am Anfang noch erzählt, dass dies immer DER Supergau schlechthin sei, denn je nachdem wie viel Öl ins Wasser kommt, kann man es weder abschöpfen noch schnell säubern. Dann könnte es durchaus sein, dass man den Hot Tub bis zur vollständigen Reinigung erstmal nicht benutzen kann. Was für die Gäste und auch für uns als Gastgeber doof wäre.

Dies bedeutet nun, sorgfälig alle kleinen Öl-Fitzelchen abschöpfen, das ganze Wasser wieder auspumen, alles sauber machen und neu mit frischen Wasser auffüllen. Der ganze Reinigungs- und Wiederbefüll-Prozess dauert normalerweise schon gute anderthalb Stunden. Da die Gäste für den frühen Nachmittag angekündigt waren, standen wir natürlich unter Zeitdruck. Die Stimmung war bei uns beiden im Keller. Bei mir, weil ich das Feuer nicht in Gang gebracht und uns somit in die Situation gebracht habe und bei Leo, weil er vor lauter Hektik nicht vorsichtig genug war.

Leo hat das Feuer dann später selbst entfacht nachdem ich dafür gesorgt habe, dass alles wieder sauber und aufgefüllt war. Es ging dann auch nicht lange bis die Gäste kamen. Leo hat die Begrüßung übernommen und ich habe nochmal Holz nachgelegt bevor die Gäste den Hot Tub übernahmen. Situation gerettet! Aber es gab ein nur sehr kurzes Verschnaufen. 😓

Kaum war das Drama mit dem Hot Tub überstanden, kam Leo zu mir und meinte, dass wir ein kleines Leck im Keller hätten. Das stammt von der Außenwand und sollte sich eigentlich bald erledigen. Aber ich solle doch ab und an ein Blick darauf werfen. Ok, gesagt, getan ... dumm nur, dass es heute wie aus Kübeln den ganzen Tag regnet und gestern auch einiges runtergekommen ist. Dazu ist es etwas wärmer. Es hat Plusgrade und der Schnee fängt an zu schmelzen. Das bedeutet, dass das Leck immer größer wird und ein, zwei, drei Handtücher reichen dann nicht mehr aus, das Wasser im Keller zu stoppen.

Hinzu kommt noch, dass der Abfluss am Ende der Kellertreppe auch zu ist und so dort alle halbe Stunde alles voller Wasser ist. Ich bin also den restlichen Nachmittag damit beschäftigt alle halbe Stunden 6-8 Handtücher auszuwringen, in den Trockner zu werfen, Wasser abzuschöpfen und Wassereimer die Kellertreppe hinauf und das Wasser draußen auszukippen.

Als ich mir für mein Dinner eine Stunde Pause gönne, ist alles so voll gelaufen, dass ich mir schon Sorgen mache, wie wir das die Nacht über hinbekommen sollen, wenn es weiter regnet. Leo wird sich nachts darum kümmern, da er immer ganz, ganz früh  aufsteht und ich habe mich angeboten bis 23 Uhr alle Stunden runterzugehen und den Kreislauf mit den Handtüchern im Gang zu halten: auswringen, in die Waschmaschine zum Trocken schleudern, in den Trockner, Handtücher wechseln, Wasser abschöpfen, Eimer raustragen ... Echt anstrengend und sehr frustrierend, da kein Ende in Sicht. 😰

Ein Lichtblick sind mal wieder die Gäste. Ich weiß nicht wie Leo das macht, aber bisher waren es nur ausgesprochen nette Gäste. Jeewon und seine Reisegruppe haben vollstes Verständnis für unser Werkerln in "ihrem" Keller und auch Sy und Ian, die im zusätzlichen Schlafzimmer im Keller schlafen, haben damit kein Problem. Mit Ian habe ich mich während meiner zahlreichen Kelleraufenthalte auch länger unterhalten. Er war geschäftlich schon oft in Österreich und auch mal kurz in München. Einfach immer wieder schön, wie nett und kompliziert die Kanadier sind!

Ian erinnert mich rein optisch unglaublich an den Schauspieler Jack Black und von seiner Art her an seine Rolle als Miles in "Liebe braucht keine Ferien". Es würde noch fehlen, dass er noch zu Singen und Komponieren anfängt. Aber das hat er am Ende doch nicht gemacht. 😇🎬

Ich bin dann kurz nach 23 Uhr ins Bett und habe leider vor lauter Regenprasseln und den Gedanken an die Überschwemmung auch nicht gut einschlafen können. 💦

Auch die Büffeln sind klatschnass

Donnerstag - 16.03.2017  - Golden

Da es morgens immer noch schauert und das Leck noch nicht komplett trocken ist, geht´s nach dem Frühstück wieder munter weiter mit dem Trocken-Legen des Kellers. Laut Wetterprognose sollte es aber später aufhören, was glücklicherweise auch so eintraf. Oft kann man den Wetterprognosen hier nicht so recht Glauben schenken. Die sind nicht so genau wie bei uns in Europa.

Neben meinem üblichen Vormittags-Spazierung zu den Büffeln, habe ich spät nachmittags die Trockenphase und den Sonnenschein - man mag es nach zwei Tagen Regen ja kaum glauben! - ausgenutzt und bin vorm Abendessen und danach nochmal eine Runde gelaufen. Das war unglaublich schön und sorgte wieder für gute Stimmung bei mir. Das lässt doch darauf hoffen, dass wir diese Nacht keine Klimmzüge machen müssen, um das Wasser zu stoppen und die nächsten Tage vielleicht auch Ruhe haben.

Sonnenschein - vor allem abends - bedeutet, dass es aufklart und somit einen kalte Nacht gibt. Das ist gut, denn wenn der Boden wieder friert, dann tropft es auch nicht mehr in den Keller. Leo hat zur Abhilfe Matt angerufen. Er wird in den nächsten Tagen vorbeikommen und die fehlende Regenrinne am Gästehaus anbringen. Das behebt zwar noch nicht ganz das Leck, sorgt aber dafür, dass beim nächsten Regenschauer, das Wasser etwas vom Haus und der kritischen Stelle abgeleitet wird.

Glücklicherweise habe ich heute dank der lieben Gäste keine Aufgabe mehr. Die Gäste kümmern sich nämlich selbst um das Befeuern des Hot Tub. Da brauche ich also nichts machen. Viele Kanadier sind den Umgang mit offenen Kaminen und Feuerstellen gewohnt, so dass sie damit kein Problem haben. Das ist eigentlich mein einziger Dauerjob, wenn Gäste im Gästehaus sind. Ansonsten hat man, während des Aufenthalts eigentlich keine Aufgaben mehr.

Da ist aber auch einer nicht begeistert vom vielen Regen

Zaungast

Chester Jr. und seine Herde im Regen

Man mag es kaum glauben ... ein paar Stunden später!

Die Gäste-Cabin mit Schnee-Equipment

Red Chief Mountain im Abendlicht


















































Freitag - 17.03.2017  - Golden

Auf Regen folgt Sonnenschein ... das trifft es dieser Tage echt wunderbar! Heute morgen hatten wir einen prächtigen Wintermorgen - richtig kalt mit Minusgraden, aber auch richtig schön sönnig. Wie im Bilderbuch und da die Gäste heute erst spät auschecken werden, habe ich den ganzen Vormittag, um den Sonnenschein und die Winterstimmtung zu genießen. 😊

Mein Weg führt mich zu den Büffeln und wieder zurück. Unterwegs übe ich mit meiner Kamera was ich mir letztens in den YouTube-Videos angeschaut hatte. Jeewon ist mit seiner Spiegelreflexkamera auch unterwegs und lacht aufgrund meiner Nachfrage. Er hätte zwar alles schon x-mal fotografiert, aber jeden Tag sieht es wieder anders aus und gerade heute, musste er nochmal losziehen.

Jeewon hat mir dann noch ein bisschen von seiner Reise erzählt. Seine Familie aus Toronto trifft sich regelmäßig mit der Familie von Ian aus Calgary. Sie sind durch Zufall auf die Ranch gestoßen. Für die Kinder ist das natürlich toll und für die Erwachsenen auch. Wir haben uns noch über Europa & Kanada und die jeweiligen Entfernungen sowie meine Workaway-Erfahrung und Hitchhiking im Speziellen unterhalten.

Um 11 Uhr musste ich pünktlich vorm Laptop sitzen, denn ab diesem Zeitpunkt gehen die Tickets für Ed Sheeran für seine Nordamerika-Tour in den Verkauf. Über Facebook hatte ich davon erfahren und zusammen mit Tanja wollten wir uns gerne Tickets für das Konzert im Sommer in Vancouver sichern. Aber Pustekuchen! Auch eine Stunde vorm PC und gefühlte 10.000 Klicks später habe ich immer noch keine Tickets ergattert. Wie frustrierend und wie schade! So muss ich halt weiter seine Lieder und vor allem sein neues Album über den Laptop und mein iPhone hoch und runterhören. 🎶

Nach meinem Lunch und einem Gespräch mit Leo über Musik und Ticketkäufe im Speziellen - er ist schließlich vom Fach - habe ich mich dann an meine Tagesaufgabe gemacht. Jeewon und seine Reisegruppe ist abgereist und nun geht´s wieder ans Sauber machen, Aufräumen und Putzen. Die Putzaktion vom Hot Tub habe ich mir heute erspart und auf den anderen Tag verschoben. Es kommen erst anderntags wieder Gäste, so dass wir genügend Zeit haben.

Spät nachmittags bin ich nochmal zum Spaziergang zur Mailbox losgezogen und danach gab´s wieder badische Dummis diesmal mit kanadischem Ahornsirup zum Dinner. Im Kühlschrank stehen noch 2 komplette Pakete Eier und auch im Gästehaus sind noch welche. Die müssen irgendwie noch weg bevor sie schlecht werden. Mal sehen, ob ich damit in den nächsten Tagen noch ein paar weitere Gerichte zaubern kann.

Morgenstimmung

Ganz schön kalt

Winterstimmung

Winterstimmung

Die Büffelherde in der Kälte

Blick runter zur Herde und zum Schuppen

Büffel-Impressionen

Büffel-Impressionen

Winter Wonderland

Gäste-Cabin

Blick zurück zur Ranch


Samstag - 18.03.2017  - Golden

Bevor die neuen Gäste heute mittag kommen, heißt es für mich wieder die letzten Betten beziehen und geschwindt staubsaugen sowie den Hot Tub vorbereiten. Ein bisschen bang ist mir vor letzterm ja schon, ob das wohl heute auf Anhieb klappt?

Und wie schon fast befürchtet, ging das Feuer heute wieder nicht so recht an. Leider hatte auch einer der Gäste vergessen, die Plane über das Holz zu legen, so dass das Holz vom nächtlichen Frost und leichten Schneefall ziemlich feucht war. Nach drei Anläufen habe ich nochmal Leo um Rat gefragt. Diesmal hatte ich ja schon bedacht, dass ich mehr Luft im Schacht lassen muss, damit sich das Feuer besser entfalten kann, aber das war wohl immer noch nicht die 100-Prozent-Lösung.

Mit weiteren Tipps und trockenem Anmachholz bin ich also wieder zurück zum Holzkessel marschiert und nachdem ich das Holz nochmal komplett rausgenommern, durch vermeintlich trockenes Holz ersetzt und neu geschichtet hatte, ging das Feuer endlich an. Ich habe dann mehrfach gecheckt, ob´s denn wirklich endgültig angesprungen ist. Aber es hat geklappt.

Die neuen Gäste sind für eine "buffalo educational session" hier und insgesamt zu Acht. Treeka hat neben dem Gästehaus auch die Cabin reserviert. Die Gäste kommen fast alle separat und zu unterschiedlichen Zeiten. Nadine mit ihrem Mann machte den Anfang. Mit den beiden ist Leo nach seiner Begrüßung direkt zur Scheune und den Büffeln hoch, um ihnen Chester Jr. und die restliche Herde zu zeigen und ein bisschen was zu den Büffeln zu erzählen. Nadine zeigt den anderen dann später oder morgen alles. So muss Leo nicht zig mal von vorne erklären. 

Ich habe mich den dreien mit etwas Verspätung angeschlossen. Was total nett war. Denn - wie soll es auch anders bei Kanadiern sein - die beiden sind super nettt und witzig. Ihre Tochter war als Au-Pair für ein Jahr in Deutschland. Sie haben die Tochter auch besucht und konnten mir deshalb ganz begeistert davon berichten. Sie fanden Deutschland richtig klasse. In der Schweiz waren sie auch schon und sind dann für einen Abstecher zum Frühstück extra nach Deutschland, weil es dort doch so schön ist.

Ach, sowas hört man doch gerne! Leider konnten die beiden nicht mehr genau sagen, wie der Ort hieß, in dem ihre Tochter wohnte - in der Nähe von Frankfurt, irgendwas mit Bad xy -  und auch nicht mehr wie der Ort in der Schweiz hieß. 😊

Während Nadine und ihr Mann mit ihrem Auto zurückgefahren sind, sind Leo und ich zurückgeschlendert. Der Weg war total matschig und ohne Gummistiefel wäre ich freiwillig dort auch nicht lang gelaufen. Wir haben uns dann nochmal darüber ausgetauscht was alles noch wichtig ist, bevor in seinen wohlverdientenUrlaub abreist und an was ich noch denken muss. Eigentlich sind wir mittlerweile alles zusammen durchgegangen, so dass theoretisch alles startklar ist. 

Ich habe nun auch eine Telefonliste mit allen Freunden von ihm, die ich im Bedarfsfall anrufen kann. Matt & Amanda werden hoffentlich die ein oder andere Nacht hier bleiben, so dass ich nachts nicht alleine bin. Bis Montag früh sind die Gäste ja noch da und im Camper hinter der Werkstatt wohnt seit Freitag Leo´s Freund David mit seinem Sohn. Die beiden machen einen Männer-Wochenende in den Bergen. Gesehen habe ich die beiden bisher nur kurz im Auto und David heute morgen kurz nach dem Aufstehen. Aber ihm so direkt morgens früh im Schlafanzug gegenüber zu treten, fand ich jetzt doch nicht so passend. Abends kommen die beiden auch immer recht spät zurück. 

Nach unserer Rückkehr auf der Ranch durfte ich mich dann leider  wieder um eine neue kleinen Überschwemmung im Keller und im Kellereingang kümmern. Glücklicherweise hörte es bald auf zu Regnen, so dass das Leck bald trocken war. Aber die ganzen Handtücher, die ich zuvor alle gewaschen hatte, konnte ich wieder alle rausholen. Das gibt ein neuer Berg Wäsche. 😩

Während ich mein Abendessen draußen am BBQ zurückbereitet habe (Pasta mit selbstgemachter Pilzsoße), kam auch der letzte Gast an. Ich habe sie kurz begrüßt und schwups stand auch schon Nadine als weiteres Begrüßungskomitee parat. Somit konnte ich mich wieder zurückziehen und in Ruhe zu Abend essen. Den Abend habe ich dann mit Emails schreiben, Facebook, Instagram und mit was man sonst noch so Zeit vertrödelt, verbracht. Eigentlich wollte ich ja Leo´s Buch lesen ...

(Heute gibt es leider gar keine vorzeigbaren Fotos)

Sonntag - 19.03.2017  - Golden

Leo ist heute morgen schon ganz früh in Richtung Calgary aufgebrochen. Er wird nun ca. 4 Wochen in Europa in Urlaub sein und ich halte derweil die Stellung. Ich bin ja mal gespannt wie das so klappt. Zwischendurch werden mich Freunde von Leo besuchen kommen und für zwei Wochen kommt wohl auch noch eine weitere Workawayerin aus Spanien. 

Richtig kanadisch gab es heute Pancakes zum Frühstück. Danke Donata nochmal für das Rezept! Geschmacklich waren die prima, aber an der Umsetzung arbeite ich noch. David, der mir heute morgen am Grill Gesellschaft geleistet hatte, urteilte fachmännisch, das müsse am alten Grill liegen und dass die Hitze nicht mehr gleichmäßig verteilt würde - also nicht an mir. 😋

David habe ich es heute zu Verdanken, dass ich endlich wieder ein bisschen Zivilisation gesehen habe und vor allem die schönen Berge im Tal rund um Golden. Er hat mir angeboten mich in seinem Van mit nach Golden zu nehmen. Er ist wie Leo Musiker und hatte sich gestern Abend als Sound-Techniker bei einem Gig in Canmore nützlich gemacht. Das erklärt auch, weshalb er heute Nacht auch wieder so spät in den Camper kam. Canmore liegt ca. 2 Fahrstunden und über 160 km von Golden entfernt. Seinen Sohnemann hat er vor dem Gig noch zum Busbahnhof gebracht. Der machte sich dann alleine auf den Rückweg nach Vancouver.

Die Soundanlage hat David von einem Freund aus Golden ausgeliehen und dorthin musste sie nun auch wieder zurück. Ach war das schön! Bei bestem Wetter sind wir in seinem Van auf der alten Landstraße anstatt auf dem Trans-Canada-Highway entlang gedüst. 😊

David hat mir ganz viel von seiner Familie, seiner Musik, seinem x Umzüge innerhalb Kanadas und auch mal für einige Zeit nach Seattle / USA erzählt. Da geht die Fahrt flugs um und schwups stehen wir im drive-thru von Tim Hortons. Ich werde mit Kaffee und Muffin versorgt, obwohl ich ja eher einen ausgeben müsste als er. Von hier sind wir zu seinem Freund gefahren, der südlich der Stadt ganz versteckt am Berg wohnt. Unglaublich, was die Leute hier für Grundstücke und Häuser haben!

Die Abgabe der Musikanlage war dann auch recht kurzweilig. Die zwei haben sich über Musik und Musiker unterhalten und hatten sichtlich Spaß. Von dort aus, ging´s mit einer kleinen Sightseeing durch Golden weiter. Unter anderem zeigte David mir einem wirklich tollen urigen Lokal mit tollen Burgern und Live-Musik am Sonntag Abend - dringende Empfehlung von ihm dort hin zu gehen: The Wolfs Den.

Einen kurzen Stopp haben wir dann noch im Bücherladen eingeladen. Dort kann man neben neuen, auch ganz viele gebrauchte Bücher kaufen und es gibt ein schnuckliges Café im Obergeschoss. David hat sich für die Fahrt was zu Essen mitgenommen und ich habe beschlossen, irgendwann hier nochmal herzukommen. Für mich habe ich auber auch was gefunden: eine ganz drollige Karte und ein Buch.

David hat mich dann wieder auf der Ranch abgesetzt und ist dann weiter nach Kelowna gefahren. Dort wird er heute Nacht Shuttle für eine Schülergruppe spielen, die am Flughafen ankommt und nach Revelstoke zum Skifahren möchte. Da Kelowna von hier ca. 3,5 Stunden und über 340 km entfernt ist, ist mit seiner Rückkehr auch nicht vor den frühen Morgenstunden zu rechnen. Da sieht man mal wieder, dass die Kanadier echt Spaß am Autofahren haben! 🚙

Meine Ausbeute aus dem Buchladen :)

Bergpanaroma entlang der Strecke
















Für mich gab´s den Muffin zum Mittagessen bevor ich mich ans Wäsche waschen gemacht habe. Um den Hot Tub muss ich mich heute auch nicht wirklich kümmern, da die Gäste das Befeuern schon selbst übernommen haben. So habe ich Zeit ein bisschen spazieren zu gehen und in Leo´s Buch zu lesen. Nachmittags gibt´s dann noch die restlichen Pancakes von heute morgen.

Mountains & Buffalo


Impressionen

Traktor mit Planwagen

Pancakes




































Zum Abendessen habe ich mir eine Gemüsepfanne gemacht. Jeewon´s Reisegruppe hatte auch noch etwas im Kühlschrank übergelassen, so dass das alles verarbeitet werden musste. Für einen Verdauungsspaziergang bin ich dann nochmal kurz hoch zur Straße gelaufen. Meine Abendbeschäfigung war dann dieser mega-lange Blog-Post. Den nächsten verfasse ich wieder etwas früher. 🙊👆

Dinner Gemüsepfanne

Chester Jr.

Abendstimmung

Montag, 13. März 2017

Wochenende in Golden

Freitag - 10.03.2017 - Golden

Dank konstantem Schneefall den ganzen Vormittag bis in den späten Nachmittag hinein, war heute wieder ein fauler Tag. Draußen konnte man so nicht arbeiten und die Tätigkeiten im Haus sind für's Erste erledigt. Ein guter Grund mich mit meinem Buch und meinem Laptop zurückzuziehen und mit Sandra O. zu skpyen. 😊

Der kurze obligatorische Spaziergang zu den Büffeln durfte trotz Schneefall trotzdem nicht fehlen. Nach meiner Mittagspause und einer weiteren Auszeit beim Lesen, habe ich mich dann wieder um den Hot Tub gekümmert. Diesmal wollte der aber nicht so recht wie ich. Nach über eine Stunde ist mir dann aufgefallen, dass das Feuer doch nicht richtig im Gange war. Es war leider nur noch ganz leicht am glimmen. Leo hat mir dann nochmal geholfen das Feuer ans Laufen zu bringen und gemeint, dass das ab und an vorkommt und man am besten nach ca. 15 - 20 Minuten nach dem Anzünden nochmal kontrollieren sollte, ob es wirklich konstant brennt. Da werde ich beim nächsten mal drauf achten.

Abends gab´s für mich dann nochmal Reste von gestern zu essen und da die Gäste heute erst gegen 21 Uhr geplant hatten zurückzukommen, musste ich noch etwas länger Wache über das Feuer halten als normalweise. Aber glücklicherweise kamen sie auch pünktlich, so dass ich von einer extra Runde verschont geblieben bin. So konnte ich dann doch früh ins Bett gehen. So ein Tag ohne viel Aktivitäten kann auch ganz schön müde machen. Wer hätte das gedacht. 😅

Auf Tuchfühlung


Büffelherde

















Samstag - 11.03.2017 - Golden

Die Tage auf der Farm weichen im Moment nicht sonderlich von einander ab. Für heute liegen neben dem Hot Tub für die Gäste beheizen auch keine Aufgaben mich an. So dass ich meinen üblichen Spaziergang zu den Büffeln direkt nach dem Frühstück eingelegt und mit einem Gang zum Briefkasten verbunden habe.

Mein Buch habe heute auch fertig gelesen. So viel dazu, dass man sich Lesestoff kauft und davon lange etwas hat - wenn man Zeit hat, dann ist ein Taschenbuch in null Komma nichts ausgelesen. Nun kann ich mich am Bücherregel im Gästehaus bedienen. Mal sehen, was es da noch zu lesen gibt.

Eine kleine Abwechslung in meinem heutigen Programm ergaben heute der Plausch mit den Gästen aus der Cabin und das Kennenlernen von Matt.

Felipe aus Brasilien und seine deutsche Freundin sind bis Sonntag in der Cabin und wollten heute mittag kurz Leo Hallo sagen. Da ich mich eben mit Leo unterhalten hatte als die zwei kamen, bin ich einfach dabei geblieben. Die zwei waren schon mit den Langlauf-Skiern unterwegs und wollten heute Nachmittag einen Spaziergang zum Fluß unternehmen. Felipe war auch ganz interessiert an der Farm und den Büffeln, so dass ich bei dem Gespräch auch noch ein paar Details dazulernen konnte.

Später kamen Amanda und Matt noch kurz vorbei, um zusammen mit Leo zu besprechen, wie er sich seine Urlaubsvertretung vorstellt. Leo hat mit Matt noch eine Spritztour mit dem Loader unternommen, um ihm zu zeigen, wie er damit die Heuballen in die Weide der Büffel fahren kann. Matt hat sich bei mir dann auch noch kurz vorgestellt, was ich sehr nett fand. Die beiden werden sich um die Büffel kümmern, wenn Leo demnächst für ein paar Wochen in Urlaub ist. Matt wird zudem auch noch an dem Schuppen der Werkstatt weiterarbeiten. Der ist nämlich noch nicht ganz fertig. Die beiden werden mir dann zeitweise Gesellschaft leisten, was ich prima finde.

Mit dabei hatten sie auch noch einen ihrer Hunde. Pippi war ganz schön aufgeweckt und hat mich gleich animiert für sie Stöckchen zu schmeißen. Hauptsache jemand beschäftigt sich mit ihr nachdem ihr Herrchen und Frauchen anderweitig in Aktion waren. Kaum pfiff aber Amanda nach ihr, war sie ruck-zuck im Auto verschwunden. Ganz Border Collie Manier - auf Wort gehorchen! 🐶

Zum Dinner wollte ich heute nicht zum dritten mal in Folge das gleiche Essen wie die Tage zuvor machen, deshalb gab es eine Linsensuppe für mich. Vermutlich habe ich davon nun auch die nächsten Tage zu essen oder ich suche mir eine Schüssel oder eine Tüte, in der ich einen Teil davon einfrieren kann. Wir haben eine rießige Gefriertruhe, so dass da genügend Platz sein dürfte. Aber gut, so habe ich für morgen schon etwas, was ich einfach nur warm muss.

Blick zum Red Chief Mountain


Sonntag - 12.03.2017 - Golden

Vor dem heutigen Tag graute mir schon, denn heute heute ziehen 9 Perosnen aus dem Gästehaus und 2 aus der Cabin aus und nachmittags haben sich direkt neue Gäste angekündigt. Oft kommen die Gäste erst gegen Abend, da sie tagsüber noch etwas unternehmen und dann erst spät hier ankommen. Aber just heute, wo beide Locations hergrichtet werden müssen, ist dies nicht nicht der Fall. Dies hätte uns ansonsten einen guten Zeitpuffer verschafft. Glücklicherweise müssen Leslie und ihre 8 Gäste schon früh los, um den Flieger in Calgary zu erreichen, so dass wir mit dem Gästehaus früh anfangen können.

Was bedeutet das dann für mich? Um 6 Uhr klingelte der Wecker, damit ich spätestens eine Viertel Stunde später aufstehe, um rechtzeitig gefrühstückt zu haben und startklar zu sein, wenn die Gäaste um 7 Uhr abfahren. Was ich und auch die Gäste nicht so recht bedacht haben, ist, dass die Uhrzeit heute Nacht umgestellt wurde. Wir haben nun Spring Time! 🌸

Spring Time bedeutet eine Stunde am Abend mehr Tageslicht, aber auch den Verlust einer Stunde. Somit bin ich effektiv um kurz nach 5 Uhr aufgestanden. Die Gäste scheinen den Umstand der Zeitumstellung nicht recht mitbekommen zu haben, denn um 7 Uhr saßen sie schön beim Frühstück. Also gut, dann halt doch noch etwas Zeit vertrödeln, das bekomme ich hier ja gut hin ... eine dreiviertel Stunde später war es dann aber doch so weit und ich konnte mit meiner Putzaktion loslegen.

Leo hat mir glücklicherweise geholfen, sonst hätte ich das nicht geschafft. Er meinte, dass man schon merkt, dass ich etwas geübter bin. Das freut mich doch sehr, denn in der Tat finde ich auch, dass die Handgriffe etwas flotter von der Hand gehen.

Während ich also das Gästehaus gereinigt und die Betten frisch bezogen habe, hat sich Leo um das Leeren und Wiederbefüllen des Hot Tub´s, das Vorbereiten des offenen Kamins im Wohnzimmer und der Reinigung der Cabin gekümmert, nachdem Felipe und seine Freundin um kurz nach 10 Uhr abgefahren sind. Mit der Zeitaufteilung waren wir schon kurz nach der Mittagszeit mit der Arbeit fertig, so dass wir Zeit zum Lunch und einer kleinen Pause hatten.

Um 15 Uhr stand natürlich keiner der neuen Gäste auf der Matte, was bestimmt auch an der Zeitumstellung lag. Das gab mir noch Zeit bei den Büffeln vorbeizuschauen und die Sonne auf der Bank beim Hot Tub zu genießen. Die Beaufsichtigung des Feueres hatte ich mittlerweile von Leo übernommen, so dass sich dieses Plätzchen für meine Pause wunderbar anbot.

Büffel im Schnee

Mittagspause bei den Büffeln

Immer schön aufpassen!

Rocky Mountain Buffalo Ranch































Ein knappes Stündchen später als angekündigt, kamen dann auch Stefanie & ihr Freund bei der Ranch an. Eigentlich wollte Leo die Begrüßung übernehmen, aber da ich offensichtlich vor "ihrem" Gästehaus saß, konnte ich mich schlecht ungesehen aus dem Staub machen, also habe ich mich kurz vorgestellt und die beiden willkommen geheißen. Die beiden sind - typisch Kanadier - super freundlich und nett und so ist es kein Problem ein bisschen Smalltalk zu machen und sie zu Leo´s Cabin zu begleiten. Er hat das weitere Prozedere mit Ihnen dann besprochen.

Ich bin nachmittags zu einer weiteren Spazierrunde aufgebrochen. Mit Gummistiefeln und Skihose habe ich mich nochmal auf den Weg gemacht endlich zum Blaeberry River zu gelangen. Diesmal bin ich gleich die Abkürzung über die Büffelwiese gegangen und musste feststellen, dass man über eines der Tor garnicht klettern muss, das lässt sich nämlich ganz leicht öffnen. 🙈

Egal ... über das andere Tor musste man auf jeden Fall klettern. Wenn es keinen Schnee hätte, könnte man vielleicht unten durch grabeln können, aber so war der Spalt etwas zu schmall. Auf der anderen Seite angekommen, war der River Trail nicht mehr so gut befestigt, wie zuvor und so bin ich oft knietief oder mehr in den Schnee eingesunken. Am Ende kam ich dann wieder bei der großen Freifläche aus, bei der ich beim ersten Versuch schon angekommen war.

Dort konnte ich der Ferne zwei Langläufer mit Hunden beobachten. Für die beiden war es ein leichtes Fortkommen. Da es mit dem vielen Schnee doch recht mühsam war so ohne Schneeschuhe, habe ich mich entschlossen wieder zurückzugehen und demnächst einen neuen Versuch zu wagen. Ich habe schließlich hier noch einige Wochen vor mir, in denen ich noch oft genug zum Fluß hinuntergehen kann.

Impressionen von meiner Tour

Impressionen von meiner Tour

Spuren im Schnee

Eines der Tore zur Abkürzung über die Büffelwiese

Meine Gummistiefel haben sogar ein Ahornblatt auf der Sohle :)

Abends habe ich mir dann nochmal eine Portion Ella´s Buddha Bowl gekocht und festgestellt, dass die Zeitumstellung einen sehr positiven Effekt auf meine Kochsession hat: es ist länger hell und so muss ich mich nicht beeilen, damit ich rechzeitig mit der Kocherei fertig bin, um nicht im Dunkeln am Grill stehen zu müssen. Das macht es doch einfacher und man fühlt sich doch etwas wohler abends nicht nur im Dunkeln herumtigern zu müssen.


Montag - 13.03.2017 - Golden

Nachdem ich gestern schon so früh aufgestanden bin, war mir fast schon klar, dass das heute nichts mit dem zeitigen Aufstehen wird. Hinzu kam auch noch, dass der Ausblick nach Draußen einem nicht dazu anregte aufzustehen: Nebel und alles grau in grau. Da drehe ich mich doch lieber nochmal um und stehe erst um halb neun Uhr auf. Die heutigen Aufgaben halten sich auch im Rahmen, so dass ich mir deswegen keinen Kopf machen muss.

Stefanie und ihr Partner sind nur für eine Nacht hier. Normalerweise gibt es die Regel, dass mindestens 2 Nächte gebucht werden müssen, aber da das Gästhaus danach erstmal nicht gebucht ist und eine Buchung besser als keine ist, hat Leo die Anfrage trotzdem angenommen. Für mich bedeutet dies, dass ich heute das Gästehaus wieder sauber machen darf. Aber da 2 Personen deutlich weniger Arbeit machen als 9, schaue ich der Aufgabe gelassen entgegen.

Da die beiden nicht so früh los mussten, habe ich die Gelegenheit genutzt nach dem Frühstück eine Runde zu den Büffeln zu gehen. Auf dem Weg zurück kamen mir die beiden dann auch schon entgegen gefahern. Echt lieb, die haben extra angehalten, um sich nochmal zu verabschieden und für den schönen Aufenthalt zu danken. Die beiden wollen unbedingt wieder kommen und dann auch etwas länger bleiben. Das freut mich doch sehr.

Nach meiner Rückkehr habe ich mich dann direkt ans Aufräumen und Saubermachen gemacht. Das ging verhältnismäßig flott und in knapp 2,5 Stunden war ich dann auch mit allem fertig. Den Hot Tub werden wir erst am Mittwoch leeren und neu befüllen, wenn die neuen Gäste kommen. So war mein Werk für heute getan und ich habe mich noch um ein paar Kleinigkeiten rund ums Guesthouse gekümmert, bevor ich mich zu meiner Pause in mein Loft zurückgezogen habe. Gerade als ich mir überlegte, ob ich mit einem neuen Buch anfange oder erst eine Runde Yoga einlege, habe ich ein Auto herfahren gehört.

Amanda und Matt sind vorbeigekommen, um in der Schreiner-Werkstatt etwas für ihre Farm zu bauen. Da sich diese direkt unter meinem Zimmerchen befindet, war natürlich an Ruhe für´s Lesen oder Yoga nicht zu denken. Also habe ich mich zu Ihnen gesellt. Da ich bei ihrem Schneepflug-Bau nicht wirklich helfen konnte, habe ich mich dann ihrer Hündin Pippi angenommen und brav Stöckchen gemisssen, gekrault und das wer-ist-stärker-Spiel gespielt. 🐶

Stöckchen schmeißen im Schnee gibt ganz schön kalte Finger, so dass ich zum Aufwärmen ein Tee für Amanda und mich gekocht habe. Matt war zu beschäftigt für Getränke. Beim Teeplausch habe ich dann einiges zu ihrem Schneepflug-Bau aus Holz und den Hunden erfahren. Die beiden sind nach knapp einer Stunde Arbeit mit ihrem neuen Pflug auf dem Auto wieder abgefahren.

Für mich war es dann auch schon bald wieder Zeit fürs Dinner. Einen Teil der Linsensuppe habe ich mir nochmal warm gemacht und den Rest eingefroren. Morgen muss es wieder was Neues auf dem Telller geben. Zum Dessert habe ich mir noch eine Portion Eis gegönnt. Und da Leslie und ihre Gäste uns neben einigen Lebensmitteln, etlichen Dosen Bier und Whiskey auch noch eine halbe Flasche Rotwein dagelassen hatten, habe ich mir davon heute nochmal zum Dinner ein Gläschen genehmigt. Das Glas ist bestimmt ein guter Schlummertrunk.

Kleiner Büffel

Büffelherde